Umwelt und Klima

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Gemeinsam für ein sauberes Bad Aibling

Ernten, wo das gelbe Band weht

Bad Aibling beteiligt sich am Projekt "Gelbes Band"

Mit Erdbeeren funktioniert es nicht ganz so gut,

aber bald sind schon die ersten Kirschen reif, und dann geht es auch in Bad Aibling wieder los mit dem Ernteprojekt „Gelbes Band“: Wer einen Obstbaum besitzt, ihn aber nicht selbst abernten kann oder will, kann ihn mit einem gelben Band markieren und damit zur Ernte für die Öffentlichkeit freigeben.

Die Bänder können zu den üblichen Öffnungszeiten kostenfrei im Bürgerbüro im Rathaus am Marienplatz abgeholt werden. Wer selbst ein gelbes Band zu Hause hat, kann dies selbstverständlich ebenso verwenden. Bei Bäumen, die von der Straße aus nicht einsehbar sind, kann zusätzlich ein Band an den Gartenzaun oder die Haustüre gebunden werden.

Beim Abernten von Bäumen, die mit dem gelben Band gekennzeichnet wurden, sind drei Regeln zu beachten:

• Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.

• Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden.

• Das Abernten der markierten Bäume geschieht auf eigene Gefahr und sollte – zumindest bei eingezäunten Grundstücken – vorher mit den Besitzern abgesprochen werden.

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Projekt wenden Sie sich gerne per Mail unter an Katharina Dietel, die Umweltreferentin des Stadtrats.

Freuen wir uns auf eine reiche gemeinsame Ernte!

Solarkataster Landkreis Rosenheim

Alle, die einen aktiven Beitrag zu Klimaschutz und Energiewende leisten wollen und an ersten Informationen über die Möglichkeiten und wirtschaftlichen Eckdaten einer Photovoltaikanlage auf ihrem Gebäude interessiert sind, können unter www.solarkataster-rosenheim.de ausprobieren, ob das jeweilige Dach für die Nutzung der Sonnenenergie geeignet ist. In einer Wirtschaftlichkeitsberechnung werden individuelle Gegebenheiten wie Stromverbrauch, Strompreis, Eigennutzung oder Vermietung, Nutzung einer Wärmepumpe und/oder eines E-Autos berücksichtigt, aber auch die Themen Energiespeicherung, Fremdfinanzierung und Eigenverbrauch fließen in die Ergebnisse ein. Zudem ist es möglich über ein konfigurierbares Lastprofil den persönlichen Tagesablauf abzubilden und so noch genauere Informationen zu erhalten. Mit den Erkenntnissen aus dem Solarkataster können die nächsten Schritte wie Energieberatung und Beauftragung einer Anlage angegangen werden.

Dabei ist dieser Online-Service nicht nur für Eigenheimbesitzer interessant, auch gewerbliche Gebäude, Landwirtschaft und öffentliche Liegenschaften können individuell betrachtet werden.

 

Der Solarkataster Rosenheim ist ein Angebot des Landratsamtes Rosenheim und der Initiative Energiezukunft Rosenheim www.ezro.de in Kooperation mit den Landkreisgemeinden und der Stadt Rosenheim.

 

E-Mobilität in Bad Aibling

E-Autos Ladeinfrastruktur

Die Stadtwerke Bad Aibling haben bereits 2014 die erste Ladesäule in Bad Aibling installiert. Aktuell können an sechs verschiedenen Standorten insgesamt 18 E-Autos gleichzeitig geladen werden.

Unter folgendem Link erfahren Sie mehr über die E-Ladesäulen der Stadtwerke Bad Aibling:

https://www.stadtwerke-bad-aibling.de/verkehr/e-mobilitaet/

Die Standorte sind unter

https://www.ladenetz.de/de/produkte/lademap zu finden

E-Bike Ladeinfrastruktur

An der Bad Aiblinger Therme gibt es eine Ladestation für E-Bikes.

Energie und Energieberatung

Das Landratsamt Rosenheim bietet eine kostenlose, einstündige Beratung in Einzelgesprächen mit anerkannten und unabhängigen Energieberatern der BAYERNenergie e.V..

Zum Thema Energie können sich Bauherren, Wohnungs- und Gebäudebesitzer im Landratsamt Rosenheim bei den Energieberatungstagen ausführlich informieren. Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter: https://www.energieatlas.bayern.de/index.html.

Zum Thema Elektromobilität können sich Privatpersonen und Kleinunternehmer im Landratsamt Rosenheim beraten lassen.
Die Termine werden unter https://www.landkreis-rosenheim.de/#{9} veröffentlicht. Erforderlich ist lediglich eine telefonische Anmeldung beim Landratsamt Rosenheim unter 08031 / 392 10 89.

Die Energiezukunft Rosenheim EZRO - ein Zusammenschluss von Stadt und Landkreis Rosenheim, Technische Hochschule Rosenheim sowie öffentlichen, privatwirtschaftlichen und privaten Akteuren - beschäftigt sich mit Themen der Energiewende. Ihre Aufgabengebiete reichen von Beratung und Vernetzung der Bürger, über Veranstaltungen und Workshops, bis hin zur Entwicklung von Strategien zur Nutzung erneuerbaren Energieträger in der Region. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://ezro.de/wer-wir-sind/.

 

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Beratungstage im Landratsamt Rosenheim

Hier finden Sie die aktuellen Termine als PDF-Datei:

Neue Klimaschutzmanagerin für die Stadt Bad Aibling

Bürgermeister Schlier im Gespräch mit der neuen Klimaschutzmanagerin Natalie Tomlinson-Kurz

Die Stelle als Klimaschutzmanger ist eine neue Aufgabe in der Stadt Bad Aibling. Was bewog Sie, sich auf die Stelle zu bewerben?

Ich habe sowohl beruflich als auch privat schon seit geraumer Zeit mit dem Thema zu tun. Privat bin ich sehr gerne draußen in der Natur beim Wandern, Radfahren und Bergsteigen und ich möchte sicherstellen, dass für meine eigenen Kinder und die zukünftigen Generationen im Allgemeinen diese Natur und Umwelt erhalten bleibt.

Beruflich habe ich zuletzt als „Referentin für Umweltmanagement“ gearbeitet. In dieser Funktion war ich unter anderem für die Registrierungen und Prüfung der EMAS Organisationen (Eco-Management und Audit Scheme ist das Umweltmanagementsystem der Europäischen Union) zuständig. Von der prüfenden Seite auf die ausführende Seite zu wechseln fand ich besonders attraktiv.

Nicht zuletzt bin ich hier in der Gegend aufgewachsen und daher hat es mich umso mehr gefreut, dass die Stadt Bad Aibling dieses wichtige Zukunftsthema des Klimaschutzes aktiv durch eine eigens geschaffene Stelle angeht.

Welche Aufgaben werden Sie zuerst anpacken?

Die Stelle als Klimaschutzmanager ist vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitative für die nächsten zwei Jahre gefördert. Ziel ist es in erster Linie, ein integriertes Klimaschutzkonzept mit Einbindung der relevanten Akteure für die Stadt Bad Aibling zu erstellen. Außerdem sollen auch gleich erste Maßnahmen umgesetzt werden.

Bad Aibling hat im Klimaschutzbereich schon einige Maßnahmen in die Wege geleitet. Unter anderem arbeite ich als erste Amtshandlung die Förderrichtlinien für das kommunale Lastenrad-Förderprogramm aus, das im Dezember vom Stadtrat beschlossen wurde. Nun gilt es, diese Anstrengungen zu bündeln und koordiniert weiterzuentwickeln und voranzutreiben.

Allerdings sehe ich Klimaschutz ganz klar als eine langfristige Aufgabe, die in einer Kommune auch nach Ablauf der zwei Jahre einen Koordinator, also einen „Kümmerer“  benötigt. Bad Aibling hat sich schließlich als Mitglied des Klimabündnisses selbst dazu verpflichtet, die Pro-Kopf-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren.

Welche Herausforderungen kommen auf Sie als Klimaschutzmanagerin zu?

Klimaschutz ist für viele schwer greifbar, da so unterschiedliche Bereiche betroffen sind - von Mobilität, öffentlicher Verwaltung über Bürger, Politik bis hin zu Unternehmen. Daher ist es eine große Herausforderung, mit verschiedenen Beteiligten an den unterschiedlichsten Themen zu arbeiten, dabei die richtigen Experten einzubinden und trotzdem das große Ganze im Blick zu behalten. Die Erfolge der eigenen Arbeit sind daher auch nicht immer gleich sichtbar, sondern bedürfen einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Perspektive.

Was gefällt Ihnen besonders an Bad Aibling?

Ganz klar die Lebensqualität, die die Kurstadt zu bieten hat. Bad Aibling liegt wunderschön im Alpenvorland und bietet für alle etwas. Naturliebhaber können direkt vor Ort über Felder und Wiesen wandern, Sportler können mit einem Katzensprung auch hoch hinaus, Wellness-Fans sind in der Therme bestens aufgehoben, Familien haben ein großes Angebot an Kindertageseinrichtungen und Schulen und Kulturfreunde werden bei den vielen Veranstaltungen auch fündig. Was gibt es da nicht zu lieben?