Warum Yoga ein Sport ist und was Sie schon immer darüber wissen wollten!

Veröffentlicht von Redaktion am 06. November 2019

Yoga

Kennen Sie das Vorurteil, Yoga sei kein Sport? Wir finden, das kann nur jemand behaupten, der es noch nicht ausprobiert hat. Denn Yoga ist weder nur akrobatisches Verrenken noch kein Sport. Darum erklären wir Ihnen heute mehr darüber und lassen Sie nicht im Dunkeln stehen, wenn es um typische Vorurteile geht.

Warum Yoga mehr ist als bloßes Stretching?

Gerade Sportler von anderen Sportdisziplinen meinen tatsächlich beim Yoga gehe es nur ums Dehnen. Doch es ist weitaus mehr.

Wer sich einmal durch eine komplette Yogastunde trainiert hat und dabei eine Menge Schweiß vergossen hat oder vor Muskelzucken fast aus seinem Krieger oder Hund nach unten geflogen ist, weiß warum. Doch es müssen nicht einmal diese zwei extremeren Beispiele sein. Denn für jemanden, der sich im Alltag wenig bewegt, kann schon ein kurzer Sonnengruß richtig anstrengend und anspruchsvoll sein. Wer diesen Sonnengruß einige Male hintereinander ausführt, trainiert nicht nur seine Muskeln, sondern auch seine Ausdauer.

Außerdem kann man sogar sagen, dass Yoga nicht nur ein Sport ist, sondern viel mehr als das.

Bei uns – nicht in seinem Ursprung in Indien – wird Yoga meist mit den Asanas, also den Übungen, gleichgesetzt. Doch die Bewegungsformen sind nur einer von acht Teilen, die in der Tradition unter dem Begriff „YOGA“ zusammengefasst werden.

Wissenswertes: Yoga ist eine komplette achtsame Lebenseinstellung und philosophische Lehre ist. Dazu gehört neben der körperlichen Pflege auch die Pflege des Geistes. Das Wort an sich bedeutet übrigens so viel wie Einheit oder Harmonie. Also ist alles Leben irgendwie Yoga, solange man das Leben ganz bewusst lebt.

Warum diese Bewegungsform wirklich für alle positiv wirkt?

Andere wiederum behaupten Yoga sein nur etwas für Spirituelle, Hippies, Hipsters oder Frauen. Doch auch dieses Vorurteil können wir nicht bestätigen. Denn es ist etwas für jeden Menschen. Nicht nur für Frauen. Jeder der sich und seinem Körper Gutes tun möchte kann damit beginnen. Gerade, wer das Gefühl hat einen wenig flexiblen Körper zu haben wird sehr davon profitieren. Oftmals schneller als andere. Denn schon bald merkt man, dass sich im eigenen Körper etwas verändert. Wohingegen sehr trainierte und flexible Menschen länger und mit viel mehr Aufwand üben müssen, um an ihre körperliche Grenzen zu stoßen. Meist aber am Anfang leichter damit zurechtkommen.  Also egal ob Sie beim Vornüberbeugen den Boden berühren oder gerade mal die Knie anstelle der Fußspitzen – es wird Ihnen mit ziemlicher Sicherheit sehr gut tun mit dem Üben anzufangen. Denn die Vorteile sind schier grenzenlos. Verkürzte Sehnen und Muskeln kann man durch regelmäßiges Üben in eine gute Länge bringen. Verklebte Faszien lösen sich. Die Ausdauer verbessert sich. Die Atmung wird ruhiger.

Warum Yoga für innere Ruhe sorgt?

Wer meint er sei für YOGA zu unruhig, sollte am besten sofort damit anfangen. Denn es gibt keinen besseren Grund, um jetzt sofort und vor allem mit ruhigen Stilarten wie YinYoga oder LunaYoga anzufangen. Denn die Ausführung ist nicht nur für den Körper wohltuend, sondern auch für den Geist. Gerade sehr unruhig und gestresste Zeitgenossen, die das Gefühl haben, dass der Kopf nie zur Ruhe kommt und vor lauter Gedanken zu platzen droht – ja für diese Personen ist die Stunde vielleicht anfangs ein wenig harte Arbeit. Aber es wird garantiert immer besser. Das anfängliche Ungemütlichkeits-Gefühl verschwindet bald und man wird ruhiger. Wer dennoch mehr Power sucht, es gibt auch zahlreiche Yoga-Stile wie Poweryoga oder Ashtangayoga bei denen man sich ganz schön auspowern kann.

Warum man nie zu alt dafür ist?

Kennen Sie den Satz: „Dafür bin ich doch schon zu alt.“ Wir finden man ist nie zu alt, um mit Yoga zu beginnen. Wer sich auf einen Stuhl setzen kann, kann genauso gut Yoga machen. Denn es ist einer der flexibelsten Sportarten der Welt. Seine Stilrichtungen reichen vom super entspannten Yinyoga bis hin zum anstrengenden Ashtangayoga. So kann man Übungen auch im Sitzen – auch auf einem Stuhl –  ausführen, wenn es auf der Matte nicht mehr oder noch nicht klappt. Fast jede Übung kommt mit Optionen daher und die Asanas können so angepasst werden, dass es einfacher oder schwerer auszuführen ist. Zudem ist Yoga bekanntermaßen mehr als nur Asanas. Somit kann man auch mit bewussten Yoga-Atemübungen etwas für sich und sein Wohlgefühl tun.

Was wir aus der alten indischen Lehre lernen können?

Im Yoga lernen wir wieder mehr Bewusstsein und Achtsamkeit in unser Leben zu bringen. Auch das im Hier und Jetzt leben wird wichtiger. Nicht wenigen von uns fällt das bewusste im Jetzt bleiben ganz schön schwer. Und genau das können wir dabei wieder lernen. Die Übungen vom Lotus-Sitz zur Pranayama Atmung sind genauso vielseitig wie die Menschen, die sie ausführen. So ist Yoga wohl so vielschichtig wie wir Menschen und darum kann wirklich jeder von uns mitmachen. Zudem geht es auch bei den Asanas nicht um den Leistungsgedanken, den wir im echten Leben ständig spüren. Man ist in der Yogaeinheit nie gut oder schlecht, nur bei sich selbst, in seiner Übung. Man schaut auch nicht auf die anderen um sich herum, man achtet nur auch sich.

Wenn Sie noch mehr zu sich selbst finden wollen, sehen Sie sich doch mal hier um. Bei uns in Bad Aibling können Sie Yoga machen, sich eine Auszeit gönnen und Kraft tanken! Schauen Sie doch mal bei Instagram vorbei, um noch mehr Inspirationen zu finden!

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