Aus Tradition gut: Schlossbrauerei Maxlrain

Veröffentlicht von Redaktion am 17. März 2020

Schlossbrauerei Maxlrain

Die Schlossbrauerei Maxlrain hat man 1636 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1900 zog die Bierproduktion aus dem Schloss in das neu gebaute Brauhaus. Seit 1986 führt Dr. Erich Prinz von Lobkowicz das Unternehmen.

Die Schlossbrauerei Maxlrain hat eine lange Geschichte und ist dabei ganz modern

Denn sie setzt auf Tradition, Regionalität, höchste Qualität und Craftbiere. Wobei man das mit den Craftbieren hier ganz wörtlich versteht, wie Prinz Lobkowicz verrät: „Craftbiere sind ein Trend, den wir mit großem Wohlwollen verfolgen, weil sie eigentlich genau dem entsprechen, was wir schon immer gemacht haben. Und folglich heute noch machen. ’Craft’ sagt ja nichts anderes als handwerkliche Produktion und das ist somit Teil unserer Qualitätsphilosophie. Bei uns gibt man dem Bier seine Zeit, alle Prozesse natürlich zu durchlaufen. Viele Konzernbiere produziert man heute in 30 Stunden. Bei uns aber dauert das 30 bis 50 Tage. Jeder Teil des Brauprozesses ist künstlich zu beschleunigen. Und genau das lehnen wir aber ab“. Damit ist auch schon ein entscheidender Aspekt der Qualitätsphilosophie von Maxlrain beschrieben.

Auch Umweltschutz ist ein demzufolge wichtiges Thema für die Schlossbrauerei Maxlrain. Prinz Lobkowicz: „Besonders der schonende Umgang mit unseren Ressourcen beschäftigt uns schon immer sehr. Hat man vor 20 Jahren noch acht Hektoliter Wasser pro Hektoliter Bier eingesetzt, so sind es heute dreieinhalb. Unsere vollbiologische Drei-Teich-Simultan-Kläranlage haben wir also mit großen Investitionen ertüchtigt, so dass der Reinigungsgrad von 97 auf 98,5 Prozent gestiegen ist. Ebenso reduzierte sich der Stromverbrauch pro Hektoliter in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel. Und das sind nur einige Beispiele.“

Neben Regionalität und Qualität schreibt man Tradition ganz groß

So wird die Schlossbrauerei Maxlrain das Doppeljubiläum Bad Aiblings als Moor- und als Heilbad mit besonderen Aktionen rund um das Aiblinger Schwarzbier begleiten.

Prinz Lobkowicz erzählt: „Das Aiblinger Schwarzbier wurde vor 25 Jahren erfunden, zum 150-jährigen Jubiläum Bad Aiblings als Moorbad. Unser damaliger Direktor Günter Rott wollte mit dem Aiblinger Jubiläumsbier unbedingt ein Bier kreieren, dass unsere tiefe Verbundenheit mit der Kurstadt Bad Aibling ausdrückt. Nach längerer Recherche kamen wir darauf, dass hier im 19. Jahrhundert ein Schwarzbier im alten Dreimaisch-Verfahren eingekocht wurde. Dies ließen wir aufleben als Bad Aiblinger Schwarzbier. Zum aktuellen 175-jährigen Jubiläum als Moorbad gratulieren wir Bad Aibling von Herzen. Brauereidirektor Roland Bräger und Kurdirektor Thomas Jahn haben sich zu diesem besonderen Anlass wieder einiges einfallen lassen. Lassen Sie sich überraschen“

Die Frage nach seinem Lieblingsbier ist für Prinz Lobkowicz übrigens ganz einfach: „Eigentlich sind alle unsere 16 Sorten durch ihre hohe Qualität als Lieblingsbier geeignet. Persönlich trinke ich besonders gern die Schlossweiße im Sommer, das Zwicklbier zwischendurch, das Schloss Gold im Winter und das Maxl im Biergarten. In der Fastenzeit darf ein täglicher Jubilator nicht fehlen.“

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