Die Heilkraft des Moores

Veröffentlicht von Redaktion am 26. September 2021

Moor Heilkraft - Die Fakten für Ihre Gesundheit

Moorbäder sind nicht neu. Allerdings greift man wieder mehr darauf zurück. Kein Wunder, denn das „schwarze Gold“ blockiert nicht nur die Schmerzsignale, sondern wirkt zudem keimtötend und hilft sogar bei der Entgiftung. Die Moor Heilkraft wollen wir heute im Blog näher beleuchten.

Künstliches Fieber mit Moor Heilkraft

Um die Moor Heilkraft nutzen zu können, ist ein Bad in der braunen und wabbelnden Masse erforderlich. Dabei erzielt man eine Temperatur von 42 Grad, welche dafür sorgt, dass sich die Körpertemperatur schon nach 20 Minuten im Moorbad um bis zu zwei Grad erhöhen kann. Es wird also ein künstliches Fieber hervorgerufen, welches dafür sorgt dass die körpereigenen Abwehrmechanismen aktiviert und Heilungsprozesse beschleunigt werden. Da die Wärme über einen längeren Zeitraum auf die Haut einwirkt, wird die Ausscheidung von Giften und Schweiß angeregt. Da diese Substanzen im Brei aus Moor weniger konzentriert auftreten, zieht man diese förmlich aus der Haut.

Moorbäder können verschiedene Beschwerden lindern

Die Moor Heilkraft sorgt außerdem dafür, dass Bakterien bei der Ausbreitung eingeschränkt werden. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass den Bakterien der Nährboden entzogen wird, da sich die Poren im Moorbad zusammenziehen. Aber die Moor Heilkraft bewirkt noch mehr. Diese sorgt dafür, dass sowohl der Körper als auch der Geist zur Ruhe kommen. In Bad Aibling befindet sich Bayerns ältestes Heilbad, welches die organische Schlamm-Masse als Therapieansatz bei folgenden Beschwerden nutzt:

  • Osteoporose
  • Frauenleiden
  • Arthrose
  • Nervenschäden
  • Rheuma
  • Durchblutungsstörungen
  • Stress sowie auch
  • Prostata-Erkrankungen etc.

Die Bad-Aiblinger-Moorkur ist deshalb so beliebt, weil man diese mit dem heilenden Wasser aus der Desiderius-Quelle anreichert Dieses Wasser ist stark schwefelhaltig und sprudelt 2.300 Meter aus der Tiefe an die Oberfläche.

Wie kommt die Moor Heilkraft zustande?

Ein Bad im Moor ist deutlich effektiver als ein warmes Wasserbad. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die Wärmewirkung von Wasserbädern nach der Durchblutung des Körpers richtet. Kranke Körperteile werden schlechter durchblutet und profitieren deshalb nicht von der raschen Wärmeabgabe des Wassers. Moorbäder haben dagegen den Vorteil, dass der Wärmestrom langsam und gleichmäßig realisiert wird. Und dieser Wärmestrom regt nicht nur den Kreislauf an. Der ganze Körper wird dabei erfasst und über einen längeren Zeitraum gleichmäßig gewärmt.

Was gilt es bei Moorbädern zu beachten?

Um die Moor Heilkraft optimal nutzen zu können, ist es wichtig dass man keine Kleidung am Körper trägt. Das bedeutet, dass im Schlamm komplett nackt gebadet werden muss, damit die Wirkstoffe optimal von der Haut aufgenommen werden können. Nur so kann die gewünschte Osmose erfolgen. Dabei handelt es sich um den Druckausgleich, welcher dafür sorgt, dass de Giftstoffe im Körper aufgeschwemmt werden. Ist dies geschehen, können die Wirkstoffe besser in die Haut eindringen. Die meisten Moorbäder weisen mehr als 200 verschiedene Hormone, rein pflanzlicher Natur auf und liefern neben einem hohen Anteil an Huminsäure, auch zahlreiche Spurenelemente. Und eben diese Substanzen wirken gesundheitsfördernd bei Stoffwechsel­erkrankungen und anderen Beschwerden wie zum Beispiel Gelenkentzündungen.

 

Was sind Huminsäuren? Dabei handelt es sich um organische und stickstoffhaltige Säuren, welche das „saure Milieu“ des Moores erzeugen. Dadurch lassen sich Schmerzsignale blockieren, Keime abtöten, Entzündungen hemmen und Gifte aus dem Körper schleusen. Außerdem kann ein Moorbad bei Schuppenflechte und Akne hilfreich sein. Neben den Huminsäuren basieren Moorbäder auf zahlreichen Lipoiden, Fettsäuren und Ölen, sodass sich die Haut hinterher samtweich anfühlt. Und nicht zuletzt sollen die Inhaltsstoffe von Moorbädern Falten vorbeugen können.

 

Moorbäder bei akutem Kinderwunsch?

Die Moor Heilkraft soll laut Studien sogar bei Kinderlosigkeit behilflich sein. In einem Pilotprojekt behandelte man elf Frauen, welche einen Kinderwunsch hatten. Sieben von ihnen waren bereits nach einem Jahr schwanger. Dieses Pilotprojekt sorgte dafür, dass weitere Studien folgten, aus denen immer wieder hervorging, dass die Moor Heilkraft bei Unfruchtbarkeit helfen kann. Die regulierte Temperatur wirkt sich positiv auf die Östrogenbildung aus und kann sogar Menstruationsbeschwerden lindern.

Bad Aibling bewegt – Gesundheitstipp:

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