Alte Heilkräuter neu entdeckt – heute der gute alte Hagebuttentee

Veröffentlicht von Redaktion am 14. November 2019

Heilkräuter

Heilkräuter wie Hagebuttentee wachsen in ihrer Beliebtheit. Gerade der Tee überzeugt durch seine zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, die sich positiv auf Körper und Geist auswirkt, als auch durch seinen guten Geschmack.

Welcher Bestandteil der Hagebutte wird zu Tee?

Als Hagebutte bezeichnet man die essbaren Sammelnussfrüchte von verschiedenen Rosengewächsen. Dazu gehören vor allem die Hunds-Rose, die den botanischen Namen „Rosa canina“ trägt, sowie zahlreiche Hecken– oder Wildrosen. Solche wachsen häufig am nährstoffreichen Wegesrand und bringen eine Menge charakteristisch roter Beeren hervor. Im Inneren verbergen sich die eigentlichen Früchte. Diese kann man im Spätherbst ernten, mahlen und zu Tee oder Mus verarbeiten.

Wie schmeckt ein frischer Hagebuttentee?

Nicht alle Heilkräuter haben einen angenehmen Geschmack. Anders der Hagebuttentee. Dieser überzeugt den Teetrinker mit einer angenehm fruchtig-säuerlichen Note, die je nach Ziehzeit und Zeitpunkt der Ernte variieren kann. Interessant: Je später die Früchte geerntet werden, desto süßer schmeckt der Aufguss. Der Tee ist dank seiner leicht roten Farbe, die häufig durch die Beigabe von Malve oder Hibiskus zu einem tiefen Rot-Ton intensiviert wird, auch optisch ansprechend.

Wobei sollen die Heilkräuter Hagebutte helfen?

In der Naturmedizin hat sich die Verwendung von Hagebutte vielfach bewährt. So soll eine Heilpflanze in den kalten Wintermonaten das Immunsystem stärken und somit Erkältungen vermeiden oder deren Symptome lindern. Zudem wirkt der Tee entwässernde, was zur Entschlackung oder Entgiftung beiträgt. Außerdem erweist er sich bei Nieren- und Blasenleiden als wertvolle Naturmedizin. Auch den natürlichen Schleimhautschutz kann der Tee unterstützen. Zudem kann er bei  Problemen im Magen-Darm-Trakt hilfreich sein. Weitere Wirkungen, die der Hagebutte zugeschrieben werden: Eine entzündungs- und schmerzhemmende Wirkung, als auch eine natürliche Alternative vor allem bei Knochen- und Gelenkkrankheiten wie Arthrose. Hier soll der Tee die Schmerzen reduzieren und neben dem allgemeinen Wohlbefinden auch die Beweglichkeit der Gelenke erhöhen.

Welche Wirkstoffe stecken in der roten Beere – Heilkräuter für unsere Gesundheit?

Der Gehalt an Vitamin C ist besonders hoch. Mit 500 bis 1500 Milligramm je 100 Gramm Fruchtfleisch übertrifft dieser sogar den Gehalt von Zitrusfrüchten. Weitere wertvolle Vitamine sind Vitamin A, B1, B2 und E. Auch Gerbstoffe, Pektine und Antioxidantien, wie das krebshemmende Lycopin oder Flavonoide sind in hoher Zahl enthalten. Besonders gesund soll auch der aktive Inhaltsstoff Galaktolipid sein. Dabei handelt es sich um eine Substanz aus Zucker und Fettsäuren. Neben einem hohen Anteil an ätherischen Ölen zeichnet sich die Hagebutte durch ihre vielen gesunden Mineralstoffe aus, unter denen sind Zink, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Gut zu wissen: Durch den Zubereitungsprozess verliert die Hagebutte etwas von ihren Inhaltsstoffen. Darum setzen gesundheitsbewusste Menschen oftmals auf Hagebuttenpulver, welches man z.B. ins Müsli, Joghurt, Smoothies oder Porridge einrühren kann, um noch mehr positive Auswirkungen auf die Gesundheit zu erfahren.

Wo kauft man Hagebuttentee und wie wird er zubereitet?

Hagebuttentee ist weltweit so beliebt, das man ihn in jedem Supermarkt oder Reformhaus findet. Eine praktische Alternative: Hagebuttenfrüchte selbst ernten. Anschließend müssen sie gewaschen und halbiert werden. Dabei muss man die Härchen und Kerne entfernen und danach die Früchte trocknen. Für eine Tasse Tee reichen schon ein bis zwei gehäufte Teelöffel mit getrockneten und zerkleinerten Hagebutten. Diese übergießt man mit heißem Wasser und lässt dem Teeaufguß für ungefähr zehn Minuten ziehen. Für noch mehr Ideen für Ihre Gesundheit besuchen Sie doch unsere Vorträgen rund um Gesundheitsthemen.

Bild von Susanne Jutzeler, suju-foto auf Pixabay

 

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