Wie steige ich endlich aus meinem Gedankenkarussel aus?

Veröffentlicht von Redaktion am 27. Oktober 2021

Mehr Energie im Alltag. Gesünder leben: Achtsamkeit erlernen. Wie geht das?

In unserer schnelllebigen Gesellschaft geht es primär darum mehr Leistung und mehr Tempo an den Tag zu legen. Im Idealfall sogar gleichzeitig. Daraus resultieren Druck und Anspannung, welche unser Gedankenkarussell immer wieder neu in Schwung bringen. Doch wie steigt man daraus wieder aus? Achtsamkeit erlernen – ist eine mögliche Antwort. Das ist heute unser Thema:

Im Alltag zur Ruhe kommen ist wichtig. Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn sich unsere Gedanken immer wieder „einmischen“. Das Schlimme daran: Oft sind es unwichtige Kleinigkeiten, welche unseren Kopf beschäftigen. Wir alle kennen diese alltäglichen Schwierigkeiten, mit denen wir uns konfrontieren müssen: Im Supermarkt haben wir die falsche Kassenschlange ausgewählt, die öffentlichen Verkehrsmittel fahren wie sie wollen und nicht wie sie sollen, der Arbeitskollege, welcher auch bei Minusgraden stundenlang vor geöffnetem Fenster sitzen möchte. Die Folge: Wir denken darüber nach, ärgern uns, können nicht abschalten. Achtsamkeit erlernen – spätestens jetzt sollten wir uns damit befassen.

Wie kann man Achtsamkeit erlernen?

Glücklicherweise bietet jeder noch so stressige Alltag optimale Gelegenheiten, um ein paar kleine Übungen zu praktizieren. Diese Übungen bieten sich immer dann an, wenn es darum geht, Druck und Anspannung zu reduzieren, damit beides nicht zur Belastung wird. Doch wie soll das funktionieren? Stress lässt sich leider nicht vermeiden. Deshalb ist es wichtig, dass man Gegenmaßnahmen zum Runterkommen bereithält.

Wenn beispielsweise etwas schiefgeht, dann kann der Fokus auf das Wesentliche vor lauter Frust, schnell verloren gehen. Jetzt heißt es: Trotzdem gelassen bleiben. Und das funktioniert am besten mit Hilfe der Chinesischen Medizin, welche die Klopfakupressur hervorgebracht hat:

Nehmen Sie dazu beide Mittel- und Ringfinger und klopfen Sie zunächst Ihr Kinn ab. Anschließend klopfen Sie vorsichtig an Ihren Schläfen und Sie werden feststellen, wie schnell sich negative Gedanken in Luft auflösen können. Der Grund: Das Klopfen an bestimmten Schlüsselpunkten übt einen Reiz aus, welcher unser Nervensystem anregt.

Stressfaktor: Pünktlich sein

Ein anderes stressendes Alltagsbeispiel: Sie stehen unter Zeitdruck, weil Sie einen Termin einhalten müssen und stellen fest, dass die Straßen verstopft sind. Was passiert in dieser Situation? Unser Stresspegel beginnt zu steigen und das Gedankenkarussell fängt an, sich unaufhaltsam zu drehen. Wenn Sie den Ritt im „emotionalen Fahrgeschäft“ beenden wollen, könnten Sie Folgendes ausprobieren:

Suchen Sie sich einen Song aus, dessen Melodie Ihnen sehr vertraut ist. Summen Sie diese Melodie und zählen Sie dabei herunter. Langsam von neun bis eins. Wenn Sie ungestört sind, dann tun Sie das laut. Denn diese Übung ermöglicht die Verbindung der emotionalen und der rationalen Gesichtshälfte, was bei erfolgreicher Durchführung zu mehr Gelassenheit führen kann. Übrigens, das ist auch eine erste Trainingseinheit auf die Frage: wie man Achtsamkeit lernen kann.

Wenn Hektik und Gedrängel zum Nervenfresser werden: Welche Achtsamkeitsübung hilft?

Gerade an überfüllten Orten kommt es uns oft so vor, als würde sich die Welt schneller drehen. Denn hier herrschen zu den Stoßzeiten vor allem Hektik und Gedrängel. Wir versuchen mit dem Tempo mitzuhalten. Doch genau das ist der Knackpunkt: Jetzt heißt es, das Gegenteil tun und entschleunigen.

Schalten Sie ganz bewusst auf Schneckentempo um, indem Sie einfach mal nicht mit „sprinten“, sondern sich das bunte Treiben einfach nur anschauen. Wenn Sie beispielsweise in einem Einkaufszentrum unterwegs sind, setzen Sie sich hin und genießen Sie einen Kaffee oder ein Eis, während Sie einfach nur die Leute um sich herum beobachten. Schon auf diese Weise kann man ganz nebenbei Achtsamkeit lernen und den Stress beiseite schieben.

Achtsamkeit erlernen: Wie wäre es mit einem Achtsamkeits-Wochenende?

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Bildquelle: pixabay.com

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