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Zeittafel

Von Epininga über Eibelingen und Aybling bis Bad Aibling

Zusammengestellt von Altbürgermeister Dr. Werner Keitz nach Joseph Grassinger, Korbinian Lechner, Klaus J. Schönmetzler und Dr. Gottfried Mayr

 

Zeittafel der Stadt Bad Aibling
3 000 v.Chr. Anfänge kontinuierlicher Siedlungstätigkeit
500 v.Chr. Besiedlung durch Kelten
15 v.Chr. Römer gründen die Provinz Raetien
500 n.Chr. Bajuwarische Landnahme
804 Bad Aibling wird als Sitz eines karolingischen Königshofs unter dem Namen "Epininga" erstmals urkundlich erwähnt. Das Schriftstück nennt auch die Ortschaften Berbling, Mietraching und Willing.
855 König Ludwig der Deutsche residiert in der Fastenzeit in Epininga.
898 Kaiser Arnulf feiert das Weihnachtsfest in Epininga.
927 Urkundliche Erwähnung der Kirche am Hofberg als Hofkapelle.
1007 Der Königshof kommt zum Bistum Bamberg und dient als Sitz für die Vogtei der Grafen von Sulzbach-Kastl und die Herrschaft der Grafen von Neuburg-Falkenstein.
1230 Die Vogtei fällt an die Wittelsbacher.
1244 Erstmalige Verleihung der Marktrechte.
1293 Der Hofberg wird Sitz eines Pfleggerichts.
1321 Kaiser Ludwig der Bayer verleiht seinen "getreuen Burgern" im Markte Aibling die Rechte der kommunalen Selbstverwaltung und die niedere Gerichtsbarkeit.
1431 Bau der gotischen Pfarrkirche am Hofberg.
1498 Schwere Feuersbrunst, weitere verheerende Brände 1503, 1730, 1747, 1765 und 1811.
1564 Im Ort haust die Pest, "das große Sterb" wiederholt sich 1634.
1648 Tote und Verletzte bei Kampfhandlungen mit den Schweden, der Ort wird geplündert.
1698 Errichtung eines Armen- und Krankenhauses.
1705 Aibling beteiligt sich im Spanischen Erbfolgekrieg am Aufstand des Oberlandes und wird von den Österreichern besetzt.
1755 Umgestaltung der Pfarrkirche auf dem Hofberg nach Plänen von Johann Michael Fischer.
1765 Neubau des Rathauses am Marienplatz, der Markt hat etwa 900 Einwohner.
1800 Das Pfleggericht wird in ein Landgericht umgewandelt.
1804 Das neue Schulhaus, später Kindergarten, für die seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nachgewiesene Schule wird am Hofberg eröffnet.
1807 Auflösung des Landgerichts und Eingliederung in das Landgericht Rosenheim.
1830 Der Markt Aibling zählt 247 Familien und 1.088 Einwohner.
1838 Wiedererrichtung des Landgerichts Aibling.
1845 Dr. Desiderius Beck eröffnet mit seiner "Soolen- und Moorschlamm-Badeanstalt" das erste Moorbad Bayerns.
1857 Eröffnung der Bahnlinie München-Holzkirchen-Aibling-Rosenheim.
1894 Errichtung eines Elektrizitätswerkes.
1895 Prinzregent Luitpold verleiht dem aufstrebenden Kurort den Titel "Bad".
1897 Eröffnung der Bahnlinie Bad Aibling-Feilnbach.
1898 Die Wasserwerke werden mit dem Kauf der Quellen Niklasreuth begründet.
1900 Bad Aibling wird Sitz eines Bezirksamtes, der Ort hat 3.246 Einwohner in 705 Haushaltungen und 4 Kurhotels.
1904 Einweihung der evangelischen Christuskirche.
1907 Eröffnung des ersten Kurhauses.
1925 Bad Aibling hat 4.577 Einwohner in 1.009 Haushaltungen.
1933 Der Markt Bad Aibling wird zur Stadt erhoben.
1936 Bad Aibling wird Garnisonsstadt, bei Mietraching entsteht ein Fliegerhorst der Luftwaffe.
1940 Ein Brand vernichtet das Rathaus.
1945 Auf dem Gelände der Fliegerhorsts entsteht ein Lager für deutsche Kriegsgefangene.
1947 Bad Aibling hat 8.414 Einwohner, darunter 2.917 Flüchtlinge.
1955 Bad Aibling hat 7.340 Einwohner, 4.335 Kurgäste belegen 700 private Gästebetten.
1964 Mit Eröffnung der Kurklinik "Wendelstein" der BfA wird Bad Aibling auch Standort für Kuren der Sozialversicherungsträger. Bad Aibling erhält eine vollbiologische Kläranlage.
1967 Einweihung des neuen Kurhauses.
1968 Eröffnung der Wilhelm-Leibl-Realschule.
1972 Der Landkreis Bad Aibling wird aufgelöst und dem Landkreis Rosenheim einverleibt.
1973 Einweihung des neuen Rathauses, in der Folge entsteht auch die neue Kreissparkasse, der Marienplatz wird umgestaltet. Die Gemeinde Ellmosen kommt zur Stadt Bad Aibling.
1974 Eröffnung des Gymnasiums Bad Aibling, die Wirtschaftsschule Alpenland zieht von Kolbermoor nach Bad Aibling um.
1978 Die Gemeinden Mietraching und Willing kommen zur Stadt Bad Aibling.
1982 Einweihung von Freizeitanlage und Feuerwehrgerätehaus.
1985 Bad Aibling hat 13.200 Einwohner und beherbergt 15.571 Kurgäste in 6 Sanatorien, 5 Kurhotels, 3 Kurheimen, 30 Hotels, Gasthöfen und Pensionen sowie 100 Privatquartieren mit insgesamt 2.250 Gästebetten.
1987 Ausbau der Wasserversorgung insbesondere mit Errichtung des Hochbehälters Mainz.
1989 Generalsanierung Schwimmbad Harthausen.
1992 Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Ellmosen.
1994 Abschluss der Generalinstandsetzung Kurzentrum.
1995 Gründung der Aib-Kur GmbH & Co KG.
1996 Erwerb von Hofmühle und Thürhamer Mühle durch die Stadtwerke.
1997 Anschluss des Ortsteils Berbling an die Kanalisation der Stadt, Inbetriebnahme der Regenwasserentlastung Harthausen, Gründung der Aiblinger Gas und Wärme GmbH, Schließung des Kurhotels Ludwigsbad und Konkurs der Bauunternehmung Hüttig. Im Stadtzentrum wird die Neugestaltung des Areals vormaliger Duschlbräu fertiggestellt.
1999 Neubau des Feuerwehrgerätehauses Mietraching.
2000 Verkehrsfreigabe für die Südumgehung.
2001 Sanierung und Erweiterung Sportplatz Willing, Eröffnung des Kundendienstzentrums der Stadtwerke an der Lindenstraße, Gründung der Aib-Therm GmbH.
2002 Bohrung nach Thermalwasser.
2003 Eröffnung der Galerie des Kunstvereins im alten Feuerwehrgerätehaus.
2004 Schließung der US-Station Bad Aibling.

Stand 22.01.2005

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