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Neue Stadtmitte

Mit der von nun an regelmäßig erscheinenden Bürgerinformation zur Marienplatzumgestaltung möchten wir über die vielfältigen Punkte aus diesem wichtigen und interessanten Themenbereich unmittelbar über die Baumaßnahme informieren.
In dieser ersten Info erhalten Sie zunächst einen Überblick über den allgemeinen Planungsstand.
Jahrelanger Stillstand in der „guten Stube der Stadt“ schadet der Stadtentwicklung.

Im Zuge des Rathausneubaus soll der angrenzende öffentliche Raum aufgewertet werden. Die Umgestaltung der Straßenräume und Plätze soll einem gestalterischen Gesamtkonzept folgen. Besonderes Augenmerk gilt dem Marienplatz, der zu einem attraktiven und zentralen Stadtplatz aufgewertet wird. Das geplante neuartige Verkehrskonzept, welches sich an dem Modell „Shared Space“ orientiert, verlangt eine intensive Auseinandersetzung mit der Oberflächengestaltung der Belagsflächen.
Die Entwicklung von Lösungen, die die Situation gestalterisch spürbar verbessern, funktional
vertretbar sind und eine Weiterentwicklung im Falle einer Belastungsreduzierung ohne großen Aufwand ermöglichen, ist das hoch gesteckte Ziel dieser Maßnahme.
Die Unterbrechung  der Fahrwege für Fußgängeraktivitäten ist die Idee des Gestaltungskonzeptes. Belagsmuster überlagern die gesamte Platzfläche einschließlich der Fahrbahn und führen zu einer Verkehrsberuhigung.
Die verschiedenen Materialwechsel quer zur Fahrbahn steigern die Aufmerksamkeit der Autofahrer und reduzieren die Geschwindigkeit.
Die  Belagsteppiche signalisieren unter anderem verschiedenste Querungsmöglichkeiten für den Fußgänger.
Die Verknüpfung mit dem städtischen Kontext erfolgt dadurch, dass der Plattenbelag der Rosenheimer Straße und der Kirchzeile sich in die Randbereiche des Platzes ausdehnt und ihn somit in die Umgebung einbettet.
Das Versetzen der Mariensäule in den Schwerpunkt der neuen Platzmitte eröffnet völlig neue Blickbeziehungen aus allen Richtungen und lässt somit den neuen Mittelpunkt des Platzes deutlicher zur Geltung kommen.
 Die Möblierung mit Fahrradständern und Sitzbänken gliedern den Platz in unterschiedliche Aufenthaltsbereiche. Durch das Versetzen bestehender Bäume entsteht eine neue Raumkante, welche den Ortskern klarer definiert.
Die Ziele des neuen Beleuchttungskonzeptes sind unter anderem, dass der Platz wieder zum Platz wird, der Raum erlebbarer wird, das Rathaus im Zentrum durch Führung des Materials am Boden als zentraler Mittelpunkt erlebt wird.
Die Bestandsfassaden werden eingebunden über eine neue Helligkeit. Die Wertigkeit der Böden wird durch hellere Beläge gesteigert, was eine bessere Neutralität zu den Fassaden wiederspiegelt.
 Der Energiebedarf wird reduziert trotz besserer Erkennbarkeit und Sicherheitsempfinden.
Auch die Lichtverschmutzung kann durch Umrüstung auf LED Licht zur Minimierung des Insektenanflugs deutlich eingeschränkt werden.
 
Der eigentliche Baubeginn ist für den April 2012 vorgesehen. Ab diesem Zeitraum wird auch die Innenstadt für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Die Stadtwerke werden mit vorbereitenden Maßnahmen bereits ab dem 02.04.2012 beginnen. Auch hier wird es bereits zu Teilsperrungen kommen, insbesondere wenn man im Bereich der beiden Brückenbauwerke arbeitet. Wege für Anlieger, Rettungsdienste und Feuerwehr werden durchgehend aufrecht erhalten.
Es werden zahlreiche Leitungen verlegt, um die Versorgung der betroffenen Häuser während der Marienplatzumgestaltung aufrecht erhalten zu können.
Die Neugestaltung des Marienplatzes und die Modernisierung der Versorgungsleitungen (Wasser, Gas, Strom) werden in zwei größeren Bauabschnitten erfolgen. Der Fahrbahnbereich wird in Farbasphalt ausgeführt. Der bestehende signalisierte Knotenpunt Marienplatz künftig durch einen "Mini-Kreisverkehr" ersetzt. Der gesamte Umbau soll spätestens Ende November abgeschlossen sein.

Da ein reibungsloser Bauablauf nur in einem von Verkehr wenig frequentierten Gebiet erfolgen kann, bittet die Stadt alle Bürger bzw. Verkehrsteilnehmer, die durch die Marienplatzumgestaltung betroffen sein werden, hiermit um Verständnis.

Während der Vollsperrung sind folgende Bereiche und Strecken mit eingeschränkter Wendemöglichkeit für den Anlieger- und Lieferverkehr freigegeben:
1. Kirchzeile – befahrbar als Sackstraße bis zur Einmündung der Tiefgarage (Sparkasse)
2. Rosenheimer Straße – Einbahnverkehr wird aufgehoben und im Begegnungsverkehr freigegeben. Zufahrt nur vom Ludwigskreisel möglich
3. Irlachstraße – Zufahrt ohne Einschränkung möglich bis zur Einmündung der Tiefgarage (Duschlhof) als Sackstraße
4. Färbergasse – Zufahrt möglich von der Hofmühl- und Gerberstraße als Sackstraße
5. Schmiedgasse – Zufahrt möglich von der Münchener Straße (West) unter Aufhebung der Einbahnregelung als Sackstrasse (ohne Wendemöglichkeit)
6. Bahnhofstraße – Zufahrt möglich von der Linden- und Sedanstraße bis zur  Einmündung Am Bichl.

Alle übrigen Straßenabschnitte im Ortskern sind von der Vollsperrung nicht betroffen.
Alle Wohn- und Gewerbeeinheiten innerhalb der Vollsperrung sind für Fußgänger erreichbar.

Über die aktuelle Baumaßnahme, Umleitungen und Einschränkungen informiert die Stadt immer aktuell unter www.bad-aibling/buergerservice.de

Öffnungszeiten Rathaus

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Bad Aibling
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